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Code 9

  • 30. Sept. 2025
  • 9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 3. Dez. 2025

Die gemeinsame Sprache der Offenbarung – Zahl, Ordnung und Ursprung im Judentum, Christentum und Islam


Obwohl sich Judentum, Christentum und Islam in Theologie und Praxis unterscheiden, teilen sie einen zentralen Kern: Gott ist Ursprung, Gesetzgeber und bewusste Schöpferintelligenz.

Diese Idee zieht sich wie ein roter Faden durch alle drei Offenbarungsreligionen – und lässt sich überraschend klar mit den Zahlen und Naturgesetzen unserer Realität verbinden.


1. Judentum – Die Welt als göttliche Ordnung


Im Judentum gilt die Schöpfung als präziser Akt durch das göttliche Wort (hebr. Dabar), verbunden mit Zahlensymbolik durch die hebräische Sprache selbst, in der jede Zahl einen Buchstabenwert hat (Gematria). Beispiel: Das hebräische Wort für Leben (Chai) hat den Zahlenwert 18 → 1+8 = 9.

Auch hier: Die 9 steht symbolisch für Vollendung und göttliches Prinzip.


2. Christentum – Der Logos als schöpferisches Prinzip


Das Johannesevangelium beginnt mit:

„Im Anfang war das Wort (Logos), und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. “ Der „Logos“ ist im griechischen Originaltext nicht nur „Wort“, sondern auch „Ordnung“, „Zahl“, „Vernunft“. Christliche Theologen wie Augustinus oder Thomas von Aquin betrachteten Zahl und Naturgesetze als Teil göttlicher Harmonie.

Auch hier findet sich: Die Idee, dass Schöpfung mathematisch strukturiert und sinnhaft geordnet ist – nicht chaotisch.


3. Islam – Der Koran als kodierte Ordnung


Der Koran spricht nicht nur von der Schöpfung als Zeichen (Ayat), sondern auch von ihrer inneren

Maß-Verhältnismäßigkeit (Miqdar, Taqdir).Versbeispiele:


  • „Und alles haben Wir in einem klaren Maß erschaffen.“ (54:49)


  • „Die Sonne und der Mond (verlaufen) nach Berechnung.“ (55:5)


Die berühmten 99 Namen Gottes ergeben in der Quersumme erneut die 9. Die gesamte Offenbarung betont Gesetzmäßigkeit, Ordnung und Struktur – auch hier wieder: keine Zufälligkeit.


Einleitung:


In einer Ära, die sich als aufgeklärt versteht, glauben viele, durch Wissenschaft Antworten auf die tiefsten Fragen des Daseins gefunden zu haben. Dabei wird häufig übersehen, dass selbst die Wissenschaft auf Grundannahmen basiert, die sie nicht erklären kann – insbesondere über Ursprung, Ordnung und Sinn. Was, wenn das, was als "Zufall" gilt, in Wahrheit einem viel älteren, intelligenteren Plan folgt? Dieser Beitrag beleuchtet eine unbequeme Wahrheit: Wer den Glauben ablehnt, glaubt dennoch – nur an etwas anderes.


1. Schöpfung ohne Ursprung? Warum Materie nicht von selbst entsteht


Wissenschaftliche Gesetze, wie Gravitation oder Thermodynamik, regeln unser gesamtes Universum. Doch woher kommen diese Gesetze? Sie waren da – bevor etwas entstehen konnte, das ihnen gehorcht. Wie kann Materie etwas erschaffen, das sie erst ordnet? Nur eine Intelligenz außerhalb der Materie kann Gesetze schaffen, bevor es Materie gibt.

„Die Entstehung der Schöpfung kann nur durch eine übernatürliche Intelligenz erklärt werden.“– George Wald, Nobelpreisträger für Medizin

2. Alles ist Zahl – und Zahlen lügen nicht


Zahlen regieren das Universum – nicht Emotionen, nicht Zufall. Von den Naturgesetzen bis zum genetischen Code: Alles ist mathematisch strukturiert. Wenn alles eine mathematische Ordnung hat, wer ist dann der Mathematiker?

„Gott ist ein Mathematiker von unermesslicher Intelligenz.“– Paul Dirac, Nobelpreisträger für Physik

3. Zahlen wurden nicht erfunden – sie wurden offenbart


Zahlen sind universell. Kein Mensch hat sie erfunden. Sie waren bereits da – genau wie die Schöpfung. Die vortex-basierte Mathematik zeigt: Zahlen sind miteinander verbunden, sie folgen Mustern, die unabhängig vom menschlichen Geist existieren. Und sie folgen einer Zahl ganz besonders: der 9.


4. Die Zahl 9 – Fingerabdruck der Schöpfung


Die Zahl 9 taucht in unzähligen Naturphänomenen, Gleichungen und Heiligen Schriften auf. Sie ist die einzige Zahl, die sich durch jede Multiplikation selbst reproduziert:9×2=18 → 1+8=99×3=27 → 2+7=99×9=81 → 8+1=9

Im Koran hat Allah 99 Namen:9 + 9 = 18 → 1 + 8 = 9

Die Symbolik ist eindeutig: Die Schöpfung trägt den Abdruck ihres Schöpfers.


5. Vortex-Mathematik: Die Sprache der Schöpfung


Die Vortex-Mathematik zeigt ein numerisches Energiesystem, in dem jede Zahl auf die 9 zurückverweist. Diese Mathematik findet sich überall wieder: in DNA-Strukturen, Frequenzen, Lichtwellen – und in der Natur. Die 9 steht im Zentrum – so wie der Schöpfer im Zentrum der Schöpfung.


6. Die Wahrheit wird kopiert: 666 ist ein Plagiat


Im Koran steht die 9 für göttliche Vollkommenheit. In der Offenbarung der Bibel hingegen ist die Zahl des Bösen: 666

Doch auch hier:6 + 6 + 6 = 18 → 1 + 8 = 9

Ironie oder Beweis? Das sogenannte "Zeichen des Tieres" verweist auf denselben Ursprung, den es leugnen will. Satan kann nur imitieren – nicht erschaffen.


7. Atheismus: Der neue Glaube ohne Gott


Wer behauptet, nicht zu glauben, glaubt dennoch – an den Zufall, an das Nichts oder an den eigenen Verstand. Doch auch das ist eine Überzeugung. Atheismus ist keine Abwesenheit von Glauben, sondern eine Umkehr dessen.


8. Die Wissenschaft im Dienst der Märkte


Viele moderne Theorien widersprechen religiösen Texten – nicht aus Überzeugung, sondern aus Strategie. Wenn Gott verschwindet, entsteht eine Leere, die der Markt füllt. Konsum wird zur Ersatzreligion. Der Mensch – reduziert auf Materie.


9. Der Koran: Wissenschaftliche Offenbarung vor 1400 Jahren


Viele Phänomene, die die Wissenschaft erst heute versteht, wurden im Koran bereits beschrieben. Hier einige Beispiele:


)Diese Details waren im 7. Jahrhundert nicht bekannt).


Die Entstehung des Menschen

Glaubt der Mensch etwa, er würde unbeaufsichtigt bleiben? War er denn nicht ein Tropfen ausgestossener Samenflüssigkeit? (Koran 75:36-37)


Indem von 'einem Tropfen' die Rede ist, lehrt uns der Koran, dass der Mensch aus einer winzigen Menge hervorgeht, und nicht aus einer kompletten Sequenz. Die moderne Wissenschaft bestätigt diese Tatsache: Von Hunderten von Millionen Spermien beteiligt sich nur ein verschwindend kleiner Bruchteil am Schöpfungsprozess. Hier zeigt sich eine bemerkenswerte Übereinstimmung zwischen dem Koran und der modernen Biologie.


Die komplexe Zusammensetzung des Spermas


Wir haben den Menschen aus einem Tropfen Sperma erschaffen, welcher mit verschiedenen Bestandteilen vermischt ist. (Koran 76:2)


Neben Spermien enthält das männliche Ejakulat verschiedene Flüssigkeiten mit entscheidenden Funktionen. Diese Flüssigkeiten versorgen die Spermien mit der notwendigen Energie, neutralisieren Säuren am Eingang zur Gebärmutter und fördern ihre Mobilität. Auch hier stimmt der Koran mit den Erkenntnissen der Reproduktionsbiologie überein.


Der Uterus als sicherer Ruheplatz


Haben Wir euch nicht aus einer verächtlichen Flüssigkeit erschaffen und dann in einem sicheren Behältnis aufbewahrt? (Koran 77:20-21)


Die Gebärmutter dient als schützender Zufluchtsort für den Fötus, bewahrt ihn vor äusseren Einflüssen, Licht, Lärm und Stössen. Der Koran hat diese schützende Eigenschaft schon lange vor der modernen Wissenschaft hervorgehoben.


Beschreibung des Embryos und des Fötus


...dann aus einem Tropfen (Sperma), dann aus einem Embryo (Alaqah), dann aus einem Fötus (Mudghah), um euch [Meine Allmacht] zu zeigen. (Koran 22:5)


Der Vers erläutert die Entwicklungsstufen von Embryo und Fötus mit den Begriffen 'Alaqah' und 'Mudghah'. Auf Arabisch hat 'Alaqah' drei Bedeutungen: Blutegel, aufgehängte Substanz und Blutklumpen. Diese Begriffe spiegeln das Aussehen des Embryos wider: er ähnelt einem Blutegel, schwebt im Uterus und sieht aus wie ein Klumpen, bevor der Blutkreislauf einsetzt. 'Mudghah' wiederum stellt einen Fötus dar, der einer gekauten Substanz gleicht, wobei die Somiten auf dem Rücken des Fötus an Zahnabdrücke erinnern. Diese präzisen Details, die lange vor der modernen Wissenschaft offenbart wurden, unterstreichen die Allwissenheit des Schöpfers.


Das Wasser, Essenz des Lebens


Wir haben sie voneinander getrennt und aus Wasser alles Lebendige gemacht. Werden sie also nicht glauben? (Koran 21:30)


Diese Behauptung übersteigt die schlichte Vorstellung, dass Leben Wasser benötigt oder dass jedes lebende Wesen Wasser in sich trägt; sie zeigt auf, dass Wasser im innersten Kern der Existenz verankert ist. Bei der Analyse der Zusammensetzung der Organismen stellt man fest, dass ein erheblicher Teil ihrer Struktur aus Wasser besteht. Leben ist nicht nur von Wasser abhängig oder beinhaltet es nur, es entspringt dem Wasser. Die Darstellung des Wassers als grundlegende Essenz des Lebens belegt die wegweisende Perspektive des Korans.


Die heilenden Tugenden des Honigs


Aus ihrem Bauch geht eine Flüssigkeit von verschiedensten Farben hervor, in der Heilung für die Menschen liegt. Wahrlich, darin ist ein Zeichen für Leute, die nachdenken. (Koran 16:69)


Der Koran hat die heilenden Tugenden des Honigs hervorgehoben, lange bevor die moderne Wissenschaft sie bestätigte. Im 20. Jahrhundert, insbesondere auf einem Bienenzuchtkongress 1993 in China, wurden die medizinischen Vorteile von Honig wissenschaftlich anerkannt. Er fördert die Durchblutung, hat bakterizide Eigenschaften und ist nährstoffreich.


Eisen als Erbe der Sterne


Und Wir liessen Eisen herabkommen, in dem eine gewaltige Kraft sowie viele Nutzen für die Menschen sind. (Koran 57:25)


Wenn Allah verkündet, dass Er das Eisen hat herabkommen lassen, wird dies oftmals als Metapher verstanden. Doch die Wissenschaft untermauert diese kosmische Herkunft. Das Eisen, welches wir auf der Erde vorfinden, entstammt Sternen, die instabil wurden, als sie Eisen durch Fusion bildeten. Dies führte zu ihrer Explosion und zur Verteilung dieses Metalls.


Die Verankerung der Berge


... und die Berge als Pfähle festgesetzt. (Koran 78:7)


Die feste Verankerung der Berge stabilisiert die Oberfläche der Erde und verleiht der Erdkruste ein Gleichgewicht, das in der Geophysik "Isostasie" genannt wird. Das bedeutet, dass die Höhe eines Berges isostatisch durch eine proportional tiefere Wurzel ausgeglichen wird. Der Koran erwähnt dieses Phänomen, welches die Wissenschaft erst viel später entdeckt hat.


Der Frontallappen und die Lüge


Wenn er nicht aufhört, werden Wir ihn sicherlich am Schopf packen, dem Schopf eines Lügners, eines Sünders. (Koran 96:16-17)


Allah erwähnt den Schopf, der sich über der Stirn befindet, und verweist damit indirekt auf den Frontallappen darunter. Diese Anspielung wird durch den arabischen Begriff "Nasejah" verstärkt, der die Stirnregion bezeichnet. Dieser Teil des Gehirns ist essenziell für das Denkvermögen und die Impulskontrolle. Bemerkenswerterweise beansprucht das Lügen, das sowohl Planung als auch Denken erfordert, intensiv diesen Bereich des Gehirns, was den Koran mit den modernen Beobachtungen in Einklang bringt.


Die Meere, die sich nicht vermischen


Er liess die beiden Meere fliessen, die einander begegnen; zwischen ihnen ist eine Barriere, die sie nicht überschreiten. (Koran 55:19-20)


Obwohl sich dynamische Wassermassen unterschiedlicher Dichte mit der Zeit vermischen, beschreibt der Koran eine Ausnahme, nämlich das Zusammentreffen des Süsswassers des Amazonas mit dem Salzwasser des Atlantiks. Eine klare Grenze bleibt aufgrund ihrer unterschiedlichen Dichten und Salzgehalte bestehen. Mehr als 14 Jahrhunderte nach dieser Offenbarung existiert diese Barriere immer noch, was die zeitlose Präzision unterstreicht, mit der der Koran dieses Phänomen beschreibt.


Der Kreislauf des unterirdischen Wassers


Hast du nicht gesehen, dass Allah Wasser vom Himmel sendet und es als Quellen in der Erde fliessen lässt, dann lässt Er dadurch Pflanzen unterschiedlicher Farben wachsen … Wahrlich, darin liegt eine Mahnung für die Verständigen. (Koran 39:21)


Dieser Vers beschreibt den Kreislauf des unterirdischen Wassers (Hydrogeologie), und zeigt ein tiefes Verständnis für natürliche Prozesse. Er erzählt, wie der Regen, der vom Himmel herabfällt, die Quellen in der Erde speist und somit das Pflanzenwachstum fördert. Lange bevor die Menschen diese Mechanismen verstanden haben, unterstrich der Koran bereits die Rolle dieses verborgenen Wassers für die Vegetation auf der Erde.


Die Ozeanischen Schichten und das Fehlen von Licht


[Das Handeln des Ungläubigen] ist wie die Finsternis in einem tiefen Meer: Wellen bedecken es, über denen sich [andere] Wellen erheben, über denen Wolken sind. Dunkelheit, übereinander gestapelt. Wenn er die Hand ausstreckt, kann er sie kaum erkennen. Wem Allah das Licht verweigert, der hat kein Licht. (Koran 24:40)


Meere und Ozeane bestehen aus ozeanischen Schichten. Nahe der Oberfläche ist alles hell, aber je tiefer man geht, desto weniger Licht gibt es, bis zur völligen Dunkelheit in den abyssalen Tiefen. Der Koran thematisiert diese unterschiedlichen Schichten des Meeres, und der Vers spiegelt wider, was der Mensch erst viel später über die vollkommene Abwesenheit von Licht in den Tiefen der Ozeane herausgefunden hat.


Die Individualität der Fingerabdrücke


Meint der Mensch etwa, Wir würden seine Knochen nicht wieder zusammensetzen können? Doch, Wir sind imstande, selbst seine Fingerspitzen in Ordnung zu bringen. (Koran 75:3-4)


Im Koran erwähnt Allah die Fähigkeit, die Enden der Finger wiederherzustellen, und betont somit ihre Einzigartigkeit und Spezifität. Dieses Konzept stimmt mit dem überein, was wir heute wissen: Jede Person hat einzigartige Fingerabdrücke, und diese werden gerade wegen ihrer unverwechselbaren Individualität zur Identifikation verwendet.


Die Vergänglichkeit der Wassererhaltung


Wir senden die befruchtenden Winde. Dann lassen wir Wasser vom Himmel herabkommen, womit Wir euch tränken, und das ihr nicht aufbewahren könnt. (Koran 15:22)


Die moderne Wissenschaft bestätigt die Unmöglichkeit, Wasser unbegrenzt in einem trinkbaren Zustand zu erhalten. Trotz technologischer Fortschritte bleibt Wasser anfällig für biologische Kontamination, für chemische Reaktionen des Behälters und für andere Veränderungen im Laufe der Zeit. Dieser Vers, der zu seiner Zeit eine offensichtliche Realität darstellte, bleibt relevant trotz des technologischen Fortschritts, was die zeitlose Natur des Korans veranschaulicht.


Reines Wasser vom Himmel


Wir lassen reines Wasser vom Himmel herabkommen, um damit ein totes Land wiederzubeleben und die vielen von Uns erschaffenen Tiere und Menschen zu tränken. (Koran 25:48-49)


Dieser Vers resoniert stark in der heutigen Zeit, in der die Verschmutzung zunimmt. Wenn Wasser von den Oberflächen der Erde — seien es Meere, Seen oder Flüsse, auch verschmutzte — verdunstet, unterzieht es sich einem Destillationsverfahren. Bei diesem Verdunstungsprozess wird das Wasser von seinen Kontaminanten getrennt, und Unreinheiten, Salze und andere Substanzen bleiben zurück. Daher ist das in den Wolken kondensierte Wasser intrinsisch rein, was die Darstellung im Koran bestätigt.


Die fruchtbaren Winde


Wir senden die fruchtbaren Winde, dann lassen wir Wasser vom Himmel herabkommen, womit Wir euch tränken. (Koran 15:22)


Bis zum 20. Jahrhundert glaubte man, dass die Hauptrolle des Windes einfach darin besteht, die Wolken zu bewegen. Inzwischen haben wir jedoch erkannt, dass seine Rolle viel komplexer und bedeutender ist. Der Wind befördert Feuchtigkeit, vor allem in Form von Wasserdampf. Zudem transportiert er Partikel wie Meersalz und andere Aerosole, welche als Kondensationskerne wirken. Das Aufeinandertreffen von Wasserdampf und diesen Partikeln, durch den Wind begünstigt, führt zur Bildung von Wassertropfen in den Wolken und schlussendlich zu Regen.


Die Schöpfung offenbart ihren Schöpfer


In Wahrheit gibt es in der Schöpfung der Himmel und der Erde gewiss Zeichen für die Verständigen. (Koran 3:190)


Materie kann sich nicht von selbst formen, noch kann sie ihre eigenen Entwicklungsregeln aufstellen. Damit ein System entstehen kann, ist eine Information, die der physischen Ordnung vorausgeht, notwendig, denn jede physische Entität folgt Gesetzen und kann nur das verwirklichen, was vorher bestimmt wurde. Wenn man einen Gegenstand nimmt und fallen lässt, wird er fallen, weil er einem Gesetz gehorcht. Der Gegenstand wird keine Regel erfinden, wenn er fällt, sondern er wird einem Gesetz gehorchen, das der Erfahrung vorausgeht. Zusammengefasst führt uns jedes Gesetz und jedes Phänomen unweigerlich zur Präsenz eines Schöpfers, der der Ursprung aller Dinge ist.


Fazit: Schöpfung ist kein Zufall – sie ist Beweis


Jede Information, jedes Naturgesetz, jede mathematische Ordnung verweist auf einen bewussten Ursprung. Die Wissenschaft liefert Beweise – aber sie erklärt nicht den Ursprung der Beweise. Der Koran stellt keine Hypothesen auf. Er erinnert – an eine Wahrheit, die jenseits der Diskussion liegt:

„Wahrlich, in der Schöpfung der Himmel und der Erde sind Zeichen für die Verständigen.“– Koran 3:190

Ein letzter Gedanke:

Wer den Schöpfer ablehnt, gibt sich dennoch einer höheren Ordnung hin – sei es dem Markt, dem Ego oder dem Zufall. Doch keiner von ihnen hat je ein Universum erschaffen.


Zufall erschafft keine Gesetze. Wahrheit braucht keinen Beweis – sie braucht Verstand.

 
 
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